Donnerstag, 16. April 2015

Gedanken

Planen organisieren.
Planen organisieren.
Tag für Tag.
Woche für Woche.
Jahr für Jahr.

Nur um nicht daran zu denken.
Nur um die Gedanken zu ertränken.
Zu vergessen das es diese Zeit einmal gab.
Zu akzeptieren das ein Teil damals starb.
Ein Teil von meinem alten Ich
und doch verstehe ich es nicht.
Ich kann nicht schlafen, kann nicht fliehen.
Sie ist da und lässt mich nicht ziehen.
Die Angst ist immer da.
Sie kommt mir viel zu nah.
Ich spüre sie!
Tag für Tag.
Woche für Woche.
Jahr für Jahr.

In meinen Träumen,
stehe ich vor abgeschlossenen Räumen.
Die Wände kommen mir zu nah.
Aber ich kann nicht weg, sie sind immer da.
Hinter den Türen eingesperrt
liegen die Scherben meiner Vergangenheit zusammengekehrt.
Langsam beginnen die Wunden zu heilen
und ich muss mich schnell beeilen.
Beeilen die letzten Türen zu verschließen,
denn sonst werden neue Ängste sprießen.
Sie würden alles wiederholen
und die Freude die sie mir gestohlen,
würde auch in Zukunft nicht mehr leben
und nicht nach viel mehr Größe streben.
Aber sie soll wachsen und hell strahlen
und mein Leben mit bunten Farben malen.
Alles soll nun besser werden,
die ganzen Ängste sollen sterben.
Das Schicksal nehmen und neues wagen,
anstatt es einfach nur noch zu ertragen.
Ich werde endlich glücklich sein
Tag für Tag.
Woche für Woche.
Jahr für Jahr.

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