Montag, 27. Oktober 2014

So unvergleichlich


Siehst du dahinten, den Baum,
 so strahlend hell.
Er gleicht einer Rose,
einen Augenblick bevor sie erblüht.
Sie ist so zart und lieblich.
Und doch gleicht sie vielen anderen.
So wie der Baum.
Obwohl jeder auch etwas eigenes hat.

Dann gleicht er doch einem Vogel mehr.
Auf den ersten Blick sind sie doch gleich.
Auf einen weiteren doch anders.
Und wenn sie fliegen, sind sie so wunderschön und frei.
Aber frei?
Nein! Frei ist ein Baum nicht!
Er ist gefangen an einem einzigen Ort.
 Viele, unendlich viele Jahre lang.

Dem Menschen ist er vielleicht noch ähnlicher.
Keiner ist gleich, so wie auch kein Baum sich ähnlich ist.
Und doch sind Menschen grausam und verletzend.
Also nein den Menschen gleicht er nicht.

Er ist gefangen, er ist gleich und doch verschieden.
Aber wer könnte vergleichbar sein mit einem Baum?
Wohl nur eine Pflanze und doch ist er so unvergleichlich.

So unvergleichlich schön.

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