Sonntag, 7. September 2014

"Ich schreibe, weil..."

In meinem Deutschbuch, habe ich diese Sätze gefunden, sie stammen von verschiedenen Autoren und halten die Gründe fest, weshalb sie sich mit dem Schreiben beschäftigten bzw. immer noch beschäftigen. Wir haben diese Sätze im Deutschunterricht vorgelesen und besprochen was diese Schriftsteller damit gemeint haben.

"Ich schreibe, um etwas festzuhalten, das ich miterlebt habe, sonst wäre es verloren" - Max Frisch

"Ich schreibe, weil nur die nicht schreiben, die keine Krise haben." - Herbert Achternbusch

"Ich schreibe um Freude zu bereiten." - Thomas Mann

"Ich schreibe, weil ich eigentlich nur in meinen Texten existiere." - Joyce Carol Oates

"Ich schreibe, um mich an Dinge zu erinnern, die nie geschehen sind." - Harry Mulisch

"Ich schreibe, um meine Welt wenigstens für eine Weile unter Kontrolle zu halten." - T. C. Boyle

Ich habe lange darüber nachgedacht, weshalb ich eigentlich schreibe, was meine Beweggründe sind, warum ich meine Zeit dafür "opfere", wo ich doch auch andere Dinge machen könnte, warum ich nicht nur lese und das Schreiben den anderen überlasse.

Ich schreibe, um meine Gefühle in Worte zu fassen.

Ich schreibe, um meine Gedanken zu ordnen.

Ich schreibe, um meine Vergangenheit zu verarbeiten.

Ich schreibe, um dem unvermeidlichem für eine Weile zu entfliehen.

Ich schreibe, weil es für mich wie eine Therapie für meine Seele ist.

Ich schreibe, weil ich es brauche.

Ich schreibe, um mir eine eigene Welt zu bauen.

Ich schreibe, um mir ein perfektes Leben zu basteln und um es dann wieder zu zerstören, ohne das ich verletzt werde.

Das sind meine Gründe. Meine Gründe warum ich manche Tage und teilweise manche Nächte damit verbringe, einfach nur zu schreiben. Ich schreibe nicht um irgendjemanden etwas zu beweisen. Ich schreibe einfach nur, weil.........

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